Ich verstehe das Leben immer noch nicht. Mit viel Ironie und schlechtem Humor versuche ich es zu meistern. Den kleinen Problemen des Alltags stelle ich mich furchtlos entgegen und weine nächtelang wegen der Großen.
Alles in der Hoffnung, mir nicht eines Tages den Kopf zu rasieren und ohne Unterwäsche aus dem Auto zu steigen. Ach, was wären wir alle nur ohne Hollywoodskandale?
Über Kritik zu meinem Versagen in Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung würde ich mich tatsächlich freuen.
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Sonntag, 26. Mai 2013

Outfit of the week.

Ich hatte es ja bereits angekündigt: Der wahrscheinlich langweiligste Outfit-Tag im Internet wird von mir sein. Am Samstag war ich auf dem Japantag in Düsseldorf und das Outfit erinnert euch vielleicht ein bisschen an eine Fusion der zwei vorherigen: x und x. Ziemlich berechtigt, leider.
Hemd: H&M || T-Shirt: H&M || Rock: primarkt || Schuhe: bonprix || Handtasche: Deichmann
getragen: Japantag Düsseldorf 2013

Ich bin nicht so der Shopping-Fan und finde Klamotten kaufen sehr anstrengend. Das was mir gefällt sieht doof an mir aus. Das was nicht doof aussieht ist mir zu teuer. Also ende ich mit billigen Klamotten von den herkömmlichen Läden, aber gut. Ich fand trotzdem, dass es ganz süß aussah.

Zum Japantag sag ich besser mal nichts. Ich hatte durchgehend schlechte Laune – unterbrochen von wenigen OK- und „Wow, ich habe gerade doch eine schöne Zeit“-Momenten – und war vermutlich nicht die angenehmste Person mit der man sich an dem Tag abgeben konnte. Ich habe mir lange überlegt, ob ich mich deswegen schlecht fühlen soll, bin aber zu dem Ergebnis gekommen, dass ich das nicht muss. Hier ein paar Bilder von den angenehmen Momenten:
An der Königsallee als das Wetter noch ertäglich war.
super süße Kinder, die später in ihren Dragonball-Outfits zu dem japanischen Opening von DBZ getanzt haben und demonstrierten, dass sie sportlicher sind als ich.  
Mit Pan im Prince of Tennis- Cosplay.
zuckersüße Kindergartenkinder am Singen. 
Tennisausrüstung von den Price of Tennis-Cosplayern geliehen und der ganzen Welt bewiesen, dass ich nicht Tennis spielen kann. Keine Überraschung hier. 
ALL EYES ON THE GLASSES! OMG! Ich seh aus wie der letzte Derp mit den Dingern.
Highlight jedes Jahr: das Feuerwerk. 
Ab nächster Woche sollte ich übrigens mein Leben wieder unter Kontrolle haben und der Blog geht mit sinnvolleren Themen als meinem sozialen Versagen und unterirdisch schlechten Leistungen an der Uni weiter.

Sonntag, 19. Mai 2013

Outfit of the week.

Heute habe ich sogar zwei wunderschöne Outfits of the week! Eines wird mit einer wunderbaren, peinlichen Story begleitet. Schon vor zwei Monaten habe ich mir und Hera Konzertkarten für Crashdiet in Frankfurt besorgt. Ich mochte die Band sehr als ich jünger war und mir war wirklich mal wieder nach einem Konzert. Also, warum nicht ein bisschen Glam-Rock? Der ganze Abend war in unseren Köpfen schon fertig geplant: übertriebenes Outfit und Make-Up, sich tierisch betrinken, coole Leute kennen lernen und das Konzert eher als Party sehen. Wir trafen uns dann am 15. Mai bereits am Vormittag, durchsuchten ganz Frankfurt nach bezahlbaren Netzstrumpfhosen [früher gab es die Dinger doch für ein oder zwei Euro, oder? Auf einmal kostet so ein Stück Nicht-Stoff durchschnittlich acht Euro. Die halten nicht mal länger als einen Abend!!] und haben schließlich auch welche für nur vier Euro bei C&A gefunden. Noch immer war in unserem Kopf die Vorstellung des perfekten Abends verankert und nach nur vier Stunden duschen, Haare föhnen, glätten, toupieren, Klamotten an- und ausziehen, schminken, wieder abschminken und neu schminken waren wir fertig und zufrieden. Wir sahen relativ cool aus und definitiv passend für das Konzert gestylt. Für mich hat sich das ganze auch sehr lustig angefühlt. Die Art wie ich gekleidet war, war absolut gar nicht mehr mein Style. Ich käme nie auf die Idee, das in meinem alltäglichen Leben so zu tragen oder mich so zu schminken [zum Teil auch, weil künstliche Wimpern und ich einfach nicht zusammenpassen.]
Top&Strumpfhose: unendliche Weiten meines Kleiderschranks | Rock: primarkt | Schuhe&sexy BH: bon prix
getragen: eigentlich Crashdiet-Konzert, später Club

Wie sind also zur Konzerthalle marschiert – die befand sich glücklicherweise nur ca. zehn Minuten von Heras Wohnung entfernt – und durften uns schon mal vier schlechte Anmachen anhören. Ich werde hier jetzt nicht in einer langen Hasstirade gegen den unvorstellbaren, billigen Sexismus viel zu vieler Männer ausarten. [Nach diesem Satz folgten sieben Zeilen über eben dieses Thema, die ich zum Wohl der Allgemeinheit wieder gelöscht habe.] Bevor wir genau davor standen, wurde uns schon klar, dass etwas nicht ganz stimmt. Vor dem Club stand nämlich niemand. Es war fünf Minuten vor Einlass, dementsprechend komisch war es. Kurzer Blick auf die Konzertkarten: Crashidiet Konzert am 12. Mai – 20 Uhr. So, dem aufmerksamen Leser ist nun eine Sache aufgefallen: Hera und ich verbrachten vier Stunden im Bad am 15. Mai. Wir hatten die Daten vertauscht und waren drei Tage zu spät. Gratulation. Wir waren offiziell Dick und Doof. Preis für die intelligentesten Studenten der Stadt sollte morgen auch bei uns in der Post eingehen. Wer verpasst ein Konzert um drei Tage und merkt es nicht? Nun, wir haben viele Ausreden wie es zu der Situation kam: Im Internet stand es anders, 12 und 15 sehen sich zu ähnlich, die Erde hasst uns und führt Krieg gegen uns. Ich persönlich empfinde letzteres am Wahrscheinlichsten.
Es war allerdings noch nicht aller Tage Abend und wir sind dann aus Verzweiflung in einen Industrial-Club Party machen gegangen. So gar nicht meine Musikrichtung aber mit genug Alkohol ging es. Ich fasse den Abend kurz zusammen: Tequila-Shots, Absinth, random Kerle die gerne Alkohol und Zigaretten ausgeben, „Nur fürs Protokoll: Ich würde total gerne mit dir ficken, aber ich hab 'ne Freundin.“, Discofox, Kamilletee. Ich habe tierisch betrunken Kirschsirup aus der Bar geklaut und am nächsten Tag mein anwesenheitspflichtiges Seminar verschlafen. Mehr möchte ich über diesen Abend eigentlich nicht sagen. Ich kann mich an viel zu viel erinnern und würde eine Niere geben um es zu vergessen.
Ich habe das letzte Foto auch auf facebook hochgeladen und es kam erstaunlich gut bei meinen Freunden an. So viele likes hatte ich noch nie auf irgendein Foto von mir und obwohl es mich nicht wirklich interessiert wie viele likes ich bekomme, finde ich das schon ein bisschen traurig. Ja, ich freue mich nicht darüber, denn ich finde es irgendwie bedrückend, dass meinen Freunden dieses überstylte „ich“ besser gefällt als das "normale ich":
T-Shirt: C&A | Hose: C&A | Schuhe: Primarkt
getragen: Kino-Marathon

Outfit #2 ist sooooooo viel mehr ich [aber in Outfit #1 sehe ich um Welten schlanker aus. Vllt gefällt mir #1 auch besser]. Übrigens bin ich hier im Partnerlook mit meinem kleinen Bruder. Meine Mam und mein Bruder waren das Wochenende über bei mir, wegen meinen Geburtstag. In meinen Geburtstag reingefeiert wurde dann in diesem sexy Yoda-Outfit: Iron Man 3 und Star Trek 2 im Kino [OMFG! VIELEN HERZLICHEN DANK, DASS ICH IM 21. JAHRHUNDERT LEBE UND DIESE GENIALEN FILME SEHEN DARF. Ich bin absolutes Nerd-Fangirl, falls das noch nicht aufgefallen ist ;-)]
Ich bin relativ glücklich damit wie das T-Shirt angezogen wirkt. Ich trage relativ viele Männer-T-Shirts [die haben viel coolere Aufdrucke!!] und das Problem damit ist, dass die meisten Männern nun mal keine Brüste haben. Viele Motive wirken dann wegen meiner Oberweite viel zu verzerrt oder falsch geformt, aber hier ist es ok.  

Sonntag, 12. Mai 2013

Outfit of the week.

Die Outfit-Reihe wird bei mir eine sehr langweilige. Mein „Style“ lässt sich relativ simpel zusammenfassen: Comic-T-Shirt und Hose, evtl. vielleicht auch ein Rock. Man könnte es auch "Outfit of the Geek" nennen. Ich bin wirklich keine Fashion-Ikone, aber manchmal, ganz manchmal zufrieden mit dem was ich an hatte. Das wird hier jeden Sonntag präsentiert. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es im Gesamten immer nur ein Outfit gab, das mir wirklich gefallen hat, aber that's life.
Hemd: H&M | T-Shirt: von hera | Rock: Bonprix
♥ 
getragen: Montag, zum Inliner fahren. Ich bin immer noch erstaunt, nicht hingefallen zu sein. Die Strumpfhose dankt es mir. 

Ja, es werden verwackelte Spiegelbilder. Aber das hier ist schließlich for fun und nicht um die nächste Miss Blogstar zu werden. ;-)

PS: Schönen Muttertag.