Ich verstehe das Leben immer noch nicht. Mit viel Ironie und schlechtem Humor versuche ich es zu meistern. Den kleinen Problemen des Alltags stelle ich mich furchtlos entgegen und weine nächtelang wegen der Großen.
Alles in der Hoffnung, mir nicht eines Tages den Kopf zu rasieren und ohne Unterwäsche aus dem Auto zu steigen. Ach, was wären wir alle nur ohne Hollywoodskandale?
Über Kritik zu meinem Versagen in Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung würde ich mich tatsächlich freuen.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Throwback Thursday: Sommer 2010

Throwback Thursday: Sommer 2010

Dieses Mal geht es nur drei Jahre in die Vergangenheit, ich bin bereits achtzehn Jahre alt und meine Haare sind normal. Nicht aus freiem Willen, sondern weil mein Auslandsjahr immer näher kommt und die Amerikaner sicherlich nicht so gut auf bunte Haare reagieren. Vor allem nicht, wenn die Person eigentlich auf ihre Kinder aufpassen soll. Gut, welches unglaublich tolle Ereignis war im Sommer vor drei Jahren? Richtig, Fußball WM! Ich hab leider schon wieder vergessen, in welchem Land die war und bin zu faul zu googeln. War es Südafrika? Könnte Südafrika gewesen sein. Nun, vor drei Jahren war der Sommer auch noch ein Sommer – wir hatten doch tatsächlich Temperaturen im zweistelligen Bereich damals, kann man sich heutzutage gar nicht mehr vorstellen..... – und demnach war Public Viewing der absolute Renner.
hatte das Bild nur noch mit dieser sexy Bilbearbeitung. Sebbo [links] wollte sein Bild verpixelt und mit Carola [mitte] und Miri [rechts] habe ich leider nicht mehr so viel Kontakt und konnte demnach nicht nachfragen. Aber die Stimmung kommt trotzdem rüber. Man betrachte vor allem Mirz sexy Gesicht. Was man auf dem Bild nicht sieht, auch seine Haare waren schwarz-rot-gold/blond. 
Zu sagen, dass wir immer viel zu betrunken waren, ist überflüssig, oder? Es hat sich da übrigens ein unheimlich lustiges [nun ja, lustig ist vielleicht übertrieben.] Gerücht entwickelt. Bei einem Spiel der Gruppenspiele war ich nicht betrunken und Deutschland hatte verloren, bei den anderen war ich betrunken und Deutschland hatte gewonnen. Demnach ist in meinem Freundeskreis das Gerücht entstanden, dass meine Betrunkenheit den Sieg Deutschlands unterstützt. Ich wurde also der betrunkene Glücksbringer meiner Clique. Wie wir uns sicher alle noch schweren Herzens erinnern können, hat Deutschland ja dann im Halbfinale [oder Finale? Ich weiß es nicht mehr, was viel über die Bedeutung solcher Sportevents aussagt. Im Grunde interessiert sich keine Sau dafür.] verloren. Das ganze Spiel über sah das ja nicht sehr gut aus und um unsere Gewinnchancen zu erhöhen wurde ich von allen im Umkreis von fünf Metern um mich herum abgefüllt. Weil wenn wir nicht gewinnen, war ich nicht betrunken genug. Demnach ist die logische Schlussfolgerung, dass ich mehr trinken muss Hach ja, die gute alte Zeit. Leider hat das uns bzw. die deutsche Nationalmannschaft nicht gerettet und einer meiner Freunde ist tatsächlich in Tränen ausgebrochen. [Ihr könnte alle mal raten wer. Wer auf dem Foto da oben sieht aus, als würde er das ziemlich ernst nehmen?]
Was ich eigentlich am faszinierensten finde ist, wie viel ich damals trinken konnte. Ich war jedes Deutschlandspiel absolut hacke und bin am nächsten Tag einfach wieder aufgestanden, hatte keine Kopfschmerzen, nichts. Heute geh ich einmal trinken und leide den ganzen Tag an einer Art hangover. Meistens muss ich nicht kotzen oder so [Informationen, die ihr alle von mir haben wolltet, ich weiß.] sondern hab einfach dieses schwummrige Gefühl im Bauch. Der beste Beweis dafür, dass ich alt werde. Oder einfach aus dem Training bin. Ich war im Alter von 17 – 18 mindestens einmal die Woche betrunken. Ganz schlimm war es nach meinem Fachabitur und bevor ich in die Staaten geflogen bin. Ich mein, wir waren alle mit der Schule fertig, was hätten wir sonst tun sollen? Und heute bin ich vielleicht alle drei Monate mal betrunken.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich freue mich auf nächstes Jahr. Mal sehen ob ich in der WM-Zeit in meine Heimatstadt fahre oder ob ich Public Viewing Frankfurt ausprobiere. Deutschland könnte ruhig mal wieder Weltmeister werden.  

Sonntag, 26. Mai 2013

Outfit of the week.

Ich hatte es ja bereits angekündigt: Der wahrscheinlich langweiligste Outfit-Tag im Internet wird von mir sein. Am Samstag war ich auf dem Japantag in Düsseldorf und das Outfit erinnert euch vielleicht ein bisschen an eine Fusion der zwei vorherigen: x und x. Ziemlich berechtigt, leider.
Hemd: H&M || T-Shirt: H&M || Rock: primarkt || Schuhe: bonprix || Handtasche: Deichmann
getragen: Japantag Düsseldorf 2013

Ich bin nicht so der Shopping-Fan und finde Klamotten kaufen sehr anstrengend. Das was mir gefällt sieht doof an mir aus. Das was nicht doof aussieht ist mir zu teuer. Also ende ich mit billigen Klamotten von den herkömmlichen Läden, aber gut. Ich fand trotzdem, dass es ganz süß aussah.

Zum Japantag sag ich besser mal nichts. Ich hatte durchgehend schlechte Laune – unterbrochen von wenigen OK- und „Wow, ich habe gerade doch eine schöne Zeit“-Momenten – und war vermutlich nicht die angenehmste Person mit der man sich an dem Tag abgeben konnte. Ich habe mir lange überlegt, ob ich mich deswegen schlecht fühlen soll, bin aber zu dem Ergebnis gekommen, dass ich das nicht muss. Hier ein paar Bilder von den angenehmen Momenten:
An der Königsallee als das Wetter noch ertäglich war.
super süße Kinder, die später in ihren Dragonball-Outfits zu dem japanischen Opening von DBZ getanzt haben und demonstrierten, dass sie sportlicher sind als ich.  
Mit Pan im Prince of Tennis- Cosplay.
zuckersüße Kindergartenkinder am Singen. 
Tennisausrüstung von den Price of Tennis-Cosplayern geliehen und der ganzen Welt bewiesen, dass ich nicht Tennis spielen kann. Keine Überraschung hier. 
ALL EYES ON THE GLASSES! OMG! Ich seh aus wie der letzte Derp mit den Dingern.
Highlight jedes Jahr: das Feuerwerk. 
Ab nächster Woche sollte ich übrigens mein Leben wieder unter Kontrolle haben und der Blog geht mit sinnvolleren Themen als meinem sozialen Versagen und unterirdisch schlechten Leistungen an der Uni weiter.